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WETTKAMPFKARTEN WERFEN

36

DEUTSCHER LEICHTATHLETIK-VERBAND • WETTKAMPFSYSTEM KINDERLEICHTATHLETIK

KURZBESCHREIBUNG/

ORGANISATION

Ziel: Nach vorausgehenden

Anlauf- oder Angehschritten

und dem 3-er-Rhythmus sollen

die Kinder per Schlagwurf ein

Wurfgerät möglichst weit wer-

fen.

Jeder Teilnehmer hat 4 Würfe.

Zieltechnik ist der Schlagwurf

aus dem 3-er-Rhythmus mit vor-

geschaltetem Auftakt. Jedes

Kind wirft ein Wurfgerät (Wurf-

stab, Kinderspeer, Heuler,

WERTUNG

Einzelwertung: Welches Kind wirft

am weitesten? – Ermittelt wird zu-

nächst die Bestleistung eines je-

den Kindes. Dabei wird die Wurf-

leistung auf 1 m genau gemes-

sen.

Teamwertung: Die 3 besten Ver-

suche eines jeden Kindes werden

addiert. Dann werden die Ergeb-

nisse der 6 besten Kinder zum

Teamergebnis addiert, mit dem

der anderen Teams verglichen

und in eine Rangfolge gebracht.

MATERIAL (ANLAGE)

Linie als Abgrenzung von Ab-

wurfbereich und Zielfeld

1

Zielfeld (15 m breit/40 m lang)

Zonenmarkierungen (z. B. Bau-

stellenband und Heringe)

Punktetafeln (laminiert und

sichtbar an Hütchen)

Wurfgeräte wie Wurfstäbe,

Heuler, Schlagbälle

WETTKAMPFHELFER (3/RIEGE)

2

Helfer: Ansage der erzielten

Zonenpunkte und Zurückbe-

förderung der Wurfgeräte

1

Helfer: Aufstellen der Mann-

schaften und Überwachen

der Durchführung (u. a.

Schlagwurf über Kopf)

Schlagball o. Ä.) aus einem belie-

big langen Anlauf in Richtung der

markierten Zonen: Die 2 m breiten

Bereiche, beginnend an der Ab-

wurflinie, sind mit Punkten kennt-

lich gemacht (Zone 1 = 1 Punkt, Zo-

ne 2 = 2 Punkte usw.).

Die Zone, in der das Wurfgerät

aufkommt, bestimmt die Anzahl

der erreichten Punkte.

Auch Geräte, die links und rechts

des Zielfeldes aufkommen, wer-

den gewertet (Messung in Verlän-

gerung der Zonenlinien).

Nach jedemWurf stellt sich das

Kind hinten an der Reihe an.

Alternativ: Das Kind macht un-

mittelbar nach seinem 1. Wurf

auch den 2. Versuch, stellt sich

hinten an und macht, sobald

es an der Reihe ist, direkt nach-

einander Versuch 3 und 4

(

Empfehlung).

Der Wurf ist gültig, wenn der

Schlagwurf über Kopf durch-

geführt wird, das Kind die Ab-

wurflinie nicht übertritt und das

Zielfeld nicht berührt.

U12

SCHLAGWURF

(

FREIER ANLAUF)

VOM SCHLAGWURF ZUM SPEERWURF