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WETTKAMPFKARTEN WERFEN

40

DEUTSCHER LEICHTATHLETIK-VERBAND • WETTKAMPFSYSTEM KINDERLEICHTATHLETIK

KURZBESCHREIBUNG/

ORGANISATION

Ziel: Aus der Wurfauslage sol-

len die Kinder das Wurfgerät

möglichst weit werfen.

Jedes Teammitglied nimmt teil

und hat 4 Würfe.

Jedes Kind wirft ein geeigne-

tes Wurfgerät (Tennisring, klei-

ner Fahrradreifen o. Ä.) aus der

Wurfauslage (Drehwurf) in

Richtung des Zielfeldes mit

den markierten Zonen: Die 1 m

breiten Bereiche, beginnend

an der Abwurflinie, sind mit

WERTUNG

Welches Team sammelt die meis-

ten Punkte? – Ermittelt wird zu-

nächst die individuelle Leistung

eines jeden Kindes, indem die 3

besten Versuche addiert werden

(

ein Streichergebnis).

Die Einzelergebnisse der 6 besten

Kinder werden zum Teamergeb-

nis addiert, mit dem der anderen

Teams verglichen und in eine

Rangfolge gebracht.

MATERIAL (ANLAGE)

1

Abwurflinie

1

Zielfeld (15 m breit/15 m lang)

1

Tor (engmaschiges Netz) o. Ä.

1 „

Gültig-Linie“, die den 2-m-

Abwurfbereich begrenzt

Zonenmarkierungen (z. B. Bau-

stellenband und Heringe)

Punktetafeln (z. B. laminiert)

Wurfgeräte (Moosgummi-Ten-

nisring, kleine Fahrradreifen

o. Ä.)

WETTKAMPFHELFER (3/RIEGE)

2

Helfer: Ansage der erzielten

Zonenpunkte und Zurückbrin-

gen der Wurfgeräte

1

Helfer: Aufstellen der Mann-

schaften und Überwachen

der korrekten Durchführung

Punkten kenntlich gemacht (Zone

1

= 1 Punkt, Zone 2 = 2 Punkte

usw.).

Die Zone, in der das Wurfgerät

aufkommt, bestimmt die Punkt-

zahl. Dabei zählt der dem Kind

nächstliegende Abdruck.

Auch Geräte, die neben dem

Zielfeld landen, werden gewertet

(

Messung in Verlängerung der

Linien).

Das Kind macht unmittelbar nach

seinem 1. Wurf auch den 2. Ver-

such, stellt sich hinten an und

macht, sobald es an der Reihe ist,

direkt nacheinander Versuch

3

und 4 (Empfehlung).

Der Wurf ist gültig, wenn das

Kind die Abwurflinie nicht

übertritt, das Zielfeld nicht be-

rührt und es den 2-m-Abwurf-

bereich nach hinten verlässt.

Der

Abwurfbereich

muss

durch ein Tor mit engmaschi-

gem Netz oder durch eine

ähnliche Vorkehrung abgesi-

chert sein. Die Kinder, die ge-

rade nicht werfen, müssen hin-

ter dem Sicherheitsnetz auf ih-

ren Einsatz warten.

U8

DREHWURF

(

WURFAUSLAGE)

VOM „DREHEN UND WERFEN“ ZUM DISKUSWURF